
Von Veronika Fehle
Wenn man sich an einem Feiertag Anfang Advent in Richtung Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast aufmacht und die überfüllten Einkaufsstraßen mit jedem Schritt weiter hinter sich lässt, dann weiß man: Es ist „Adventvoll Arbogast“-Zeit. Aber eigentlich müsste man an diesem Nachmittag ja vor allem eines ganz besonders feiern –nämlich das Haus selbst, das an einem 8. Dezember vor mittlerweile 64 Jahren eröffnet wurde.
Mit „Adventvoll Arbogast“ macht sich das Bildungshaus also auch selbst ein Geschenk, indem es an diesem Feiertag seine Türen für alle weit öffnet. Und viele Besucher:innen kamen. Kein Wunder, trumpfte doch gleich zu Beginn der Frechdax-Kinderchor auf und füllte den großen Saal des Hauses bis auf den letzten Platz. Zwei Türen weiter und man tauchte ein in die adventliche Bastelstube. Noch eine Tür weiter nahm Geschichtenerzählerin Katharina Ritter auf die Reise durch den Märchenwald mit, bis nebenan das „Offene Singen“ startete. Sei es in der Kapelle, wo man sich eine musikalische Auszeit gönnen durfte oder einen Raum weiter, wo Elmar Simma aus seinem neuen Buch las – in ganz St. Arbogast war etwas los. Nie hektisch, immer liebevoll und mit ganz viel Kinderlachen.
St. Arbogast ist eben einfach anders. Das merkte man besonders bei diesem Geburtstagsfest, zu dem alle eingeladen waren, die Kleinen und auch die Großen. Und das Schöne daran? Man nahm danach ein bisschen von dieser Arbogaster-Adventstimmung mit nach Hause.
Aus dem KirchenBlatt Nr. 46 vom 12. Dezember 2024. Zum Login der Digital-Ausgabe
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